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Forschungsprojekt Strukturwandel in ländlichen Räumen gestartet

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Im Herbst dieses Jahres haben drei Forscherteams - zwei vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung und eins des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) - ihre Arbeit aufgenommen, um Strukturwandelprozesse in Deutschlands ländlichen Räumen zu untersuchen und politische Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Die drei Auftragnehmer der Studie „Strukturwandel in ländlichen Räumen: Branchen, Unternehmensbiographien und Wertschöpfungsketten“ konnten diesen Herbst erste Ergebnisse vorweisen. Das Projekt hat es zum Ziel, Aussagen über in der Zukunft wahrscheinliche Veränderungen in den regionalen Ökonomien zu treffen und Wege aufzuzeigen, wie geeignete staatliche Maßnahmen und Instrumente für gleichwertige Lebensverhältnisse eingesetzt werden können. Dabei werden die drei Aspekte von jeweils einer Institution bearbeitet und die Ergebnisse im Projektverlauf zusammengebracht.

Das Gutachten „Strukturwandel“ unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Falck und Prof. Dr. Niklas Potrafke soll die wesentlichen Treiber des Strukturwandels herausstellen und zeigen, wie unterschiedliche Regionen in Abhängigkeit von ihrer Ausgangslage von diesen Treibern betroffen sind. Zudem sollen Handlungsspielräume aufgezeigt und evaluiert werden, um auf die künftigen Herausforderungen zu reagieren.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Peichl und Prof. Dr. Joachim Ragnitz untersucht das ifo Institut im Rahmen des Gutachtens „Unternehmensbiografien“ zudem, welche regionalen Faktoren die Entwicklung von Unternehmen im ländlichen Raum ausgehend von Gründung und Neuansiedlung bis hin zu Schließung oder Wegzug beeinflussen.

Im Gutachten „Wertschöpfungsketten“ unter der Leitung von Dr. Andreas Koch, Dr. Jochen Späth und Dr. Oliver Krebs wird analysiert, inwiefern ländliche Räume in regionale, nationale und internationale Wertschöpfungsketten eingebunden sind. Hierbei werden die Unterschiede zwischen stark und weniger stark eingebundenen Regionen herausgearbeitet sowie die positiven und negativen Effekte der Integration identifiziert.

Schon für das erste Quartal 2022 sind Workshops der drei Forscherteams zum Austausch erster Ergebnisse mit Expertinnen und Experten geplant.

Mehr Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie auch hier.

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