Region gestalten

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Vorhaben

Im Rahmen des Programms Region gestalten des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) werden Modellvorhaben durchgeführt, Studien erstellt und innovative Angebote für regionale Akteure entwickelt.

Übersicht der Projekte und Vorhaben auf einer Deutschlandkarte Projekte und Vorhaben Karte
Quelle: BBSR

Strukturwandel und regionale Strukturpolitik

Aktive Regionalentwicklung

Über einen Wettbewerb unterstützt das BMI Modellregionen in strukturschwachen ländlichen Räumen bei der Strategieentwicklung und Umsetzung von konkreten regionalen Entwicklungsvorhaben. Gefördert werden dazu die Erprobung, die Durchführung und die Verbreitung von innovativen, zukunftsweisenden Lösungsansätzen zur Verbesserung der regionalen Arbeits- und Lebensverhältnisse mit jeweils bis zu 700.000 Euro. Das Projekt soll Hinweise auf die Ausgestaltung eines möglichen BMI-Förderprogramms Regionalentwicklung geben.

Luftbild ländliche Region

Digitalisierungszentrum Zeitz

Die Region Zeitz ist durch den Wegfall der Braunkohleförderung besonders stark vom Strukturwandel geprägt. Mit dem Digitalisierungszentrum Zeitz wird ein Experimentierraum für digitale Innovationen geschaffen, der u. a. auf Basis datengetriebener Anwendungen neue Potenziale zur Entwicklung der Region erschließt, breite Vernetzungsangebote unterbreitet und eine Aufbruchsstimmung in der Region erzeugt.

Zeitz im Nebel

Better Promote – Mehr Service-Orientierung in der Regionalförderung

Förderprogramme gehören zu den wichtigsten Instrumenten für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse. In dem Vorhaben werden gemeinsam mit Akteuren im ländlichen Raum Ansatzpunkte für optimale und innovative Förderstrukturen entwickelt. Die Einblicke in den Gesamtprozess der Regionalförderung sollen insbesondere den Macherinnen und Machern der Programme des gesamtdeutschen Fördersystems für strukturschwache Regionen Impulse für die Koordinierung und Verzahnung ihrer Förderpolitiken liefern.

Schmuckbild Better Promote

Strukturwandel in ländlichen Regionen

Ziel dieser umfassenden Studie sind fundierte Aussagen zur Wirksamkeit von Maßnahmen aktiver Strukturpolitik und erfolgreichen Strategien zur Gestaltung des Strukturwandels in überwiegend ländlichen Regionen. Dadurch sollen auf Basis aktueller Daten Empfehlungen formuliert werden, welche staatlichen Maßnahmen und Instrumente geeignet sind, gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen.

Luftbild ländliche Region

Potenziale der Kreislaufwirtschaft

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist, das Potenzial der Kreislaufwirtschaft für die ländliche Entwicklung in Deutschland und Europa unter räumlichen Gesichtspunkten zu untersuchen. Es besteht die Annahme, dass der Ansatz der Kreislaufwirtschaft gerade für ländliche Regionen in Deutschland und Europa große Potenziale bietet.

Mehrere Personen laufen einen Weg entlang, auf dem drei Pfeile in unterschiedliche Richtungen weisen.

Studie zur Ansiedlung von Bundesbehörden

Besonders für die strukturschwachen ländlichen Räume Deutschlands ist der sich rasch vollziehende Wandel der Lebens- und Arbeitsverhältnisse eine große Herausforderung. Die ersten Entscheidungen zur Neuansiedlung und Ausgründung seiner Behörden hat der Bund bereits getroffen – die Umsetzung läuft. Daher soll mit dem Programm Region gestalten untersucht werden, wie sich dieser Prozess unterstützen lässt und welche Erkenntnisse sich aus den vorliegenden Beispielen auf weitere Regionen übertragen lassen.

Schmuckbild Aktive Regionalentwicklung

Sicherung der Daseinsvorsorge zur Gewährleistung gleichwertiger Lebensverhältnisse

Heimat 2.0

„Heimat 2.0“ verfolgt das Anliegen, strukturschwache ländliche Räume durch die Implementierung neuer oder die Weiterentwicklung bestehender digitaler Anwendungen dabei zu unterstützen, die Daseinsvorsorge zu sichern. Dabei stehen insgesamt sieben Themenbereiche im Fokus, wie z. B. Gesundheits- und Pflegeversorgung, öffentliche Verwaltung, kulturelle Angebote. In mehreren bundesweiten interkommunalen Kooperationsvorhaben werden die Lösungen in der Praxis über einen Zeitraum von drei Jahren erprobt mit dem Ziel, die Ergebnisse zu verbreiten und auf andere Regionen zu übertragen.

Logo Heimat 2.0

Mobilität in ländlichen Räumen (MogLeb)

Lokale Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für ländliche Räume, um als Wohn,- Arbeits-, Investitions- und Lebensort attraktiv zu bleiben bzw. zu werden. Im Rahmen des Vorhabens wird ein bundesländerübergreifendes Mobilitätsnetzwerk mit dem Schwerpunkt Mobilität in ländlichen Räumen geschaffen. Dieses Netzwerk aus Akteuren von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden unterstützt Bundesländer dabei, regionalspezifische Mobilitätsnetzwerke zu gründen und Kommunen dabei, bedarfsgerechte Mobilitätslösungen zu entwickeln. Zudem wird vorhandenes Wissen (u. a. Instrumente, Strategien, Erkenntnisse, Praxisbeispiele und Erfolgsfaktoren) zu regional angepassten Mobilitätskonzepten unter www.mobilikon.de gebündelt, aktualisiert und als Beratungsangebot ländlichen Kommunen zur Verfügung gestellt. Kommunen können so passgenaue intelligente Mobilitätslösungen finden und umsetzen.

Schmuckbild Mobilikon mit Logo

Stärkung von bedarfsorientierten Pflegestrukturen

Das Forschungsprojekt widmet sich dem Thema „Pflege in ländlichen, strukturschwachen Räumen“. Das übergeordnete Ziel ist es, regionale und kommunale Akteure in ländlichen Räumen durch praxisnahe Lösungsansätze mit einem strategischen Leitfaden zu unterstützen. Dabei stehen die Perspektiven der pflegenden Personen und pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen aller Altersgruppen im Vordergrund. Auf Basis einer Grundlagenstudie, die die derzeitige Situation unter Anwendung von Recherchen, Akteursanalysen und Hinzunahme von Fallstudien untersucht, werden zehn Handlungsschwerpunkte herausgearbeitet. Diese werden mit Fachleuten und Akteuren vor Ort diskutiert. Aufbauend auf den Ergebnissen wird ein strategischer Leitfaden erstellt, der den Kommunen eine Hilfestellung für die Planungen ihrer regionalen Pflegestrukturen geben soll.

Füße von Personen in einem Gang

Nutzerfreundliches Datentool für die Datenerhebung und Datenfortschreibung von Strukturen der regionalen Daseinsvorsorge

Um die Bedarfe der Daseinsvorsorge auf Gemeindeebene qualifiziert planen und entwickeln zu können, wird ein Datentool benötigt, dass nicht nur die Datenerhebung erleichtert, sondern auch die Erstellung von Prognosen für die Erarbeitung und (kartografische) Darstellung von Szenarien sowie von Erreichbarkeitsanalysen (zeitlich und entfernungsmäßig) ermöglicht. Die Anwendungen sollen leicht und mit geringen Personaleinsatz durchgeführt werden können. Der Prototyp wird in „Entwicklungswerkstätten“ diskutiert, getestet und entsprechend qualifiziert. Im Anschluss wird das Datentool allen interessierten Kommunen zur Verfügung gestellt werden.

Ländlicher Raum von oben

Regionale und interkommunale Zusammenarbeit

Regionale Open-Government-Labore

Mit dieser thematischen Initiative wird die Entwicklung neuer, offener Dialog- und Beteiligungsprozesse von Kommunen und Zivilgesellschaft unterstützt. In 13 Laboren erproben Verwaltung, Politik, Bürgerinnen und Bürger sowie gesellschaftliche Interessengruppen neue Formen der Kooperationen. Dabei wird untersucht, inwiefern sich positive Effekte für die Regionalentwicklung, die Identifizierung mit der Region und den sozialen Zusammenhalt ergeben.

Schmuckbild Regionale Open Governmnet Labore - Personen an einem Tisch

Regiopolen und Regiopolregionen für Deutschland

Im Rahmen der thematischen Initiative wird das Netzwerk mittelgroßer Städte unterstützt, die zusammen mit ihrem Umland Stadt-Land-Partnerschaften eingehen. Die Regiopolen sind dabei Zentren, die inmitten eines recht großen, überwiegend ländlich geprägten Umlands zentraler Versorgungsmittelpunkt sind. Ziel ist, diese Regionen hinsichtlich Wirtschaftskraft und Infrastrukturausstattung weiterzuentwickeln, damit sie weiterhin attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsräume bleiben.

Menschen in einer urbanen Umgebung

Demografischer Wandel, regionale und kulturelle Identität

Wissensportal Transformation von Klöstern

In Deutschland gibt es über 1.000 Klöster, die aufgrund demografischer Veränderungen vielerorts aufgegeben werden müssen. In diesem Vorhaben soll ein Wissensportal entstehen, welches die Transformation der oft denkmalgeschützten Häuser und Liegenschaften zu regional bedeutsamen, sinnvollen Nachnutzungen unterstützt. Das Portal zielt darauf ab, hilfreiches Praxiswissen für die anstehende Umnutzung von Klöstern und Liegenschaften zur Verfügung zu stellen.

Kloster Hegne am Bodensee

Wissensverbund regionale Kultur

Die Heimatpolitik der Bundesregierung zielt darauf ab, die Teilhabe an kulturellen Aktivitäten auch auf dem Land zu ermöglichen und damit gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland zu schaffen. Der neu aufzubauende „Wissensverbund regionale Kultur“ soll als Kompetenz- und Transfernetzwerk sowie als Entwicklungs- und Praxisschmiede für regionale und kulturelle Aktivitäten den notwendigen Raum zum Austausch bieten. Akteure aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft tauschen sich überregional zu Erfahrungen, Ideen und Strategien aus.

Menschen in einem Atelier

Digitale Kulturbühne

Zur Verbesserung der Teilhabe am kulturellen Leben in strukturschwachen, ländlichen Regionen wird modellhaft eine Veranstaltungsreihe umgesetzt, in der für das lokale Publikum attraktive, digital übertragene, kulturelle Inhalte angeboten und in einen lokalen Rahmen eingebunden werden. Perspektivisch könnten „Digitale Kulturbühnen“ dank des im Rahmen des Projekts erarbeiteten Werkzeugkastens überall dort etabliert werden, wo es keine ausreichende eigene kulturelle Infrastruktur mehr gibt.

Blick in den Veranstaltungsraum in Delligsen

Ein Programm des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat in Zusammenarbeit mit Bild-Dokument für das Frontend